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Auf den Spuren von Giavanni Segantini

Auf den Spuren von Giovanni Segantini

Giovanni Segantini und Luigia Bugatti - Liebe ohne Grenzen

Die Beziehung von Giovanni Segantini (1858 – 1899) und Luigia «Bice» Bugatti (1863 – 1938) ist eine aussergewöhnliche Liebesgeschichte zweier Menschen, die von der Herkunft nicht unterschiedlicher sein könnten. Segantini wird im Tirol in ärmlichen Verhältnissen geboren, verliert früh seine Mutter und wird von seinem alkoholkranken Vater in die Obhut seiner älteren Halbschwester nach Milano gegeben. Nur wenige Jahre später verschwindet er von dort und landet mit neun Jahren in einer Besserungsanstalt. Mit 19 Jahren schreibt Segantini – hungrig und mittellos, dazu Analphabet - sich an der renommierten Kunstakademie Brera in Mailand ein. Sein Mitschüler Carlo Bugatti, der aus einer reichen Designer-Familie stammt, wird sein enger Freund. Im Hause Bugatti trifft er auf Carlos jüngere Schwester Luigia. Bice, wie Segantini sie fortan nennt, wird die Liebe seines Lebens. Trotz anfänglicher Warnungen der Eltern geht Bice unbeirrt ihren Weg und begleitet ihren geliebten «Segante» durch alle Höhen und Tiefen auf seinem Weg zu einem der bekanntesten Maler seiner Zeit. Gemeinsam haben sie vier Kinder. Doch sie bleiben zeitlebens unverheiratet. Ihre neue Heimat findet die Familie ab 1894 in Maloja. Wenige Jahre später, 1899, stirbt Segantini unverhofft in der später nach ihm benannten Segantinihütte auf dem Schafberg. Die Privatresidenz mit Atelier in Maloja ist bis heute im Besitz der Familie Segantini.

Auf der Suche nach dem Licht: Wanderung Muottas Muragl zur Segantinihütte:

Segantini

«Werde ich der Natur, die ich male, jene Beleuchtung zu geben vermögen, die der Farbe Leben verleiht?» Giovanni Segantini begab sich auf der Suche nach ebendiesem Licht auf Wanderschaft im Oberengadin – und wurde fündig. Die Wanderung von Muottas Muragl zur Segantinihütte folgt den Spuren des weltbekannten Künstlers bis hin zu einem der schönsten Aussichtspunkte der Region. Bereits die Fahrt in der über 100 Jahre alten Standseilbahn hinauf auf die Bergstation Muottas Muragl (2456 m ü. M.) ist ein Erlebnis. Die gut markierte aber bisweilen anspruchsvolle Route hinauf zu Giovanni Segantinis letzter Heimat auf dem Schafberg setzt festes Schuhwerk voraus. Am Ziel angekommen, wartet die Segantinihütte (2731 m ü. M.) mit einem atemberaubenden Panorama auf die Engadiner Seenlandschaft und das Berninamassiv auf. Weht die Schweizerfahne auf dem Schafberg, ist das Restaurant in der Hütte geöffnet. Anschliessend geht es hinunter zur Alp Languard, von wo aus ein Sessellift nach Pontresina fährt.

Den Spuren von Giovanni Segantini folgend: Via Segantini in vier Etappen

Die Tour Senda Segantini entlang der malerischen Engadiner und Sursetter Gebirgslandschaften folgt den wichtigen Stationen im Leben des grossen Meisters des realistischen Symbolismus. Jede Etappe dieser mehrtägigen Wanderroute von Savognin bis nach Samedan führt an mythischen Orten vorbei, die in Zusammenhang mit dem Künstler stehen: Von Originalaussichten, die Segantini inspirierten, über das Segantini Museum bis hin zur Segantinihütte, wo der Künstler am 28. September 1899 unverhofft verstarb. Wer auf dieser Route unterwegs ist, erlebt Naturschönheiten wie die Alp Flix oder die Engadiner Seenlandschaft durch die eigenen Augen ebenso wie aus dem Blickwinkel Segantinis.

Wichtige Stationen auf der Tour - Tipps für unterwegs:

Segantini Museum
Segantini

Sala Segantini in Savognin: Mit ihren vielseitigen Gemälde- und Skulpturenausstellungen sowie buntem Rahmenprogramm ist die Sala Segantini ein pulsierender Treffpunkt für Künstler und Kunstfreunde.

Gedenkstein Giovanni Segantini: Es ist ein inspirierender Kraftort inmitten einer spektakulären Naturkulisse im Andenken an den Meister der Hochgebirgslandschaftsmalerei.

Atelier Segantini in Maloja: In dem pittoresken Dorf lebte der Maler gemeinsam mit seiner Familie von 1894 bis zu seinem Tod. Das exklusive Package «Giovanni Segantini – Private» ermöglicht eine private Führung durch das Atelier mit einem Mitglied der Familie Segantini sowie ein Candlelight-Dinner in der Privatresidenz von Giovanni Segantini und seiner Lebenspartnerin Bice Bugatti.

Segantini Museum in St. Moritz: Die weltweit umfassendste und bedeutendste Werkschau von Giovanni Segantini zeigt Gemälde aus all seinen Schaffensperioden. Ein zusätzliches Highlight ist die Architektur des Museums.

Segantini-Hütte: In der Hütte auf dem Schafberg am Fusse des Piz Muragl verstarb der Künstler überraschend am 28. September 1899. Heute ist die Segantini-Hütte mit dazugehörigem Restaurant und Sonnenterrasse ein beliebtes Ausflugsziel – auch dank der spektakulären Szenerie.

Geheimtipp: Der Lej Marsch bei St. Moritz und der Lej Nair bei Silvaplana locken bei sommerlichen Temperaturen unterwegs zum Erfrischen ebenso wie zum Verweilen.

Datum
2021
Text
Engadin St. Moritz Tourismus AG
Fotos
Engadin St. Moritz Tourismus AG