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St. Moritz

St. Moritz

ist Tradition, Kultur und Moderne in einem
So international St. Moritz auch ist, ohne seine Kultur und Tradition wäre die extravagante alpine Alpenmetropole nicht da, wo sie heute ist.

Zahlreiche Museen, Galerien, Bibliotheken und Sehenswürdigkeiten zeugen vom umfassenden Kulturangebot und von Bräuchen, die heute noch gelebt werden. Wer dabei an veraltete Gepflogenheiten denkt, der irrt sich. Von der zahlreich vertretenen Sternegastronomie mit traditioneller und zugleich innovativer Küche über zeitgenössische und historische Architektur bis hin zu etablierten Boutiquen ist St. Moritz ein Schmelztiegel, der Tradition und Moderne gekonnt vereint.

La Tavolata in St. Moritz

La Tavolata in St. Moritz

Kultur und Tradition sind in Engadin und St. Moritz untrennbar miteinander verwoben. Wohin man auch geht, die traditionsreiche Geschichte des sonnigen Hochtals ist in jeder Gasse, jedem Winkel spürbar. Der schiefe Turm im malerischen St. Moritz-Dorf etwa ist längst zu einem kulturellen Wahrzeichen avanciert. Der Glockenturm der ersten St. Moritzer Pfarrkirche St. Mauritius findet seine erste Erwähnung bereits 1139. Aus dem Lot geriet der Turm schon vor 1800, und 1928 wurde er schliesslich gesichert.

Glockenturm von St. Moritz
Mit seiner Neigung von 5,5 Grad steht der Glockenturm von St. Moritz dem Schiefen Turm von Pisa mit einer Schieflage von rund 4 Grad in nichts nach.
St. Moritz vereint kosmopolitischem Chic und regionalem Charme
Der internationale Spirit, der St. Moritz umgibt, ist nur einer von vielen Gründen für einen Besuch des alpinen Hochtals. Es sind vor allem auch die lokalen Marken, die den Ort zu einem Meltingpot von kosmopolitischem Chic und regionalem Charme machen.

St. Moritz ist ein Mix aus Tradition und Moderne

Geschichtsträchtige Bauwerke sind in Engadin und St. Moritz überall anzutreffen. Allein schon die charakteristischen Engadiner Häuser mit ihren fantasiereichen Fassadenverzierungen, den Sgrafitti, sind eine Reise ins Oberengadin wert. Und obwohl oder gerade weil das St. Moritzer Dorfbild weniger durch diese typischen Engadiner Bauten als vielmehr durch einen Mix von Tradition und Moderne geprägt ist, gehört die extravagante Alpenmetropole zu den absoluten Highlights im wunderschönen Oberengadin.

Sgrafitti des Café Hanselmann in St.Moritz
Chesa Futura - Das Haus der Zukunft

Eines der bekanntesten Bauten in St. Moritz ist zweifellos das 1908 eröffnete Segantini Museum. Vom Architekten Nicolas Hartmann errichtet, beherbergt es die weltweit umfassendste Werkschau des bekannten Malers, der wie Gauguin oder Van Gogh als Wegbereiter der Moderne gilt. Besonders imposant ist die mächtige Kuppel mit ihrem kreisförmigen Grundriss.

Weitere Informationen

Moderne Bauten wie die «Chesa Futura» vom britischen Architekten Lord Norman Foster sind ein Zeugnis für die Vermischung von Tradition und Moderne. Für das Apartmenthaus wurden 250 000 Lärchenschindeln in eine futuristische Form gebracht. Im Parkhaus Serletta zieren 35 grosse Leuchtvitrinen die längste Rolltreppe der Schweiz bis zum See hinunter. In der so entstandenen «St. Moritz Design Gallery» können Passanten an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr verschiedene Ausstellungen mit wertvollen Plakaten bestaunen.

Die Bäderkultur von St. Moritz hat Kultstatus

Dass St. Moritz die Wiege des Wintertourismus ist, ist hinlänglich bekannt. Berühmtheit erlangte das kleine Bergdörfchen aber schon viel früher. So waren es ursprünglich die Heilquellen mit ihrem eisenhaltigen Quellwasser, die die Schönen und Reichen im Sommer in Scharen nach St. Moritz lockten. Die Bäderkultur in St. Moritz reicht zurück bis ins Jahr 1400 vor Christus.

öffentliche Bäder und Spa

OVAVERVA Hallenbad, Spa & Sportzentrum St. Moritz

Essen als Kulturgut

Auch in Sachen Esskultur hat die Region einiges zu bieten. Dabei gehört die berühmte Bündner Nusstorte zu den wohl bekanntesten kulinarischen Kulturgütern der Region. Wer sich im Hochtal der Alpen auf einen lukullischen Streifzug begibt, merkt schnell, welchen Stellenwert das Essen hat. Grossmutters Küche ist hier oben allgegenwärtig. Ob traditionell oder neu interpretiert, die Bündner Gerichte sind so zahlreich wie die Rezepte selbst. Capuns, Maluns, Pizokels, Bündner Gerstensuppe, Pizzoccheri – die Vielfalt an traditionellen Mahlzeiten ist beeindruckend und dabei sind sie vor allem eins: unfassbar köstlich! In den mit Sternen und Gault-Millau-Punkten prämierten Restaurants werden nicht nur Gerichte aus der ganzen Welt, sondern auch traditionelle Rezepte mit viel Kreativität und Innovationsgeist neu interpretiert und kombiniert.

Hatecke Salsiz
Engadiner Nusstorte

Die Zuckerbäckertradition

Aber nicht nur traditionelle salzige Speisen, sondern vor allem auch Süsses gehört im Engadin zur festen Engadiner Lebensart. So reicht die Tradition der Engadiner Zuckerbäcker bis ins 15. Jahrhundert zurück. Wegen harter Zeiten zum Auswandern gezwungen, erreichten diese Emigranten mit ihren süssen Kreationen in der Ferne nicht selten Ruhm und Ehre. Wussten Sie, dass sich die Bündner Zuckerbäckerkunst heute in 891 europäischen Städten nachweisen lässt? Eine beeindruckende Zahl, die angesichts der verführerischen Kreationen wenig verwundert. Ein Spaziergang durch das pittoreske und zugleich urbane St. Moritz zeigt denn auch: Traditionsreiche Konditoreien und Kaffeehäuser prägen das Bild der extravaganten Alpenmetropole massgeblich mit.

Die Wiege des Wintersports

Und nicht zu vergessen: die Tradition des Wintersports. Zwei Olympische Winterspiele, fünf Ski- und 24 Bobweltmeisterschaften sind die Bilanz des alpinen Wintersport-Hotspots. Hier oben wird Wintersport nicht nur auf internationalem Niveau praktiziert, er fand in St. Moritz auch seinen Ursprung. Wurden anfangs Cricket- und Curling-Turniere sowie Eissportanlässe durchgeführt, kamen schon bald darauf der Olympia Bob Run und der Cresta Run hinzu. Heute wird die Wintersporttradition auf höchstem Niveau weitergeführt: von Snow Polo World Cup über internationale Eis-Pferderennen bis zu Bobwettbewerben auf der einzigen Natureisbahn der Welt.

Cresta Run St.Moritz
Olympia Bob Run St. Moritz - Celerina
Ski Weltmeisterschaft 2017
Olympia Bob Run St. Moritz - Celerina
Die Wiege des Wintersports

Die Grand Hotels und der internationale Spirit von St. Moritz

Zu erwähnen sind auch die prachtvollen Grand Hotels St. Moritz’, die in Sachen Luxushotellerie schon von Beginn an Massstäbe setzten. Mit der Eröffnung des Hotel Kulm im Winter 1869/70 wurde auch der Grundstein für den späteren Wintertourismus und damit den Wintersport gelegt.

aussergewöhnliche unterkünfte

Suvretta House

Der internationale Spirit, der St. Moritz umgibt, ist nur einer von vielen Gründen für einen Besuch des alpinen Hochtals. Es sind vor allem auch die lokalen Marken, die den Ort zu einem Meltingpot von kosmopolitischem Chic und regionalem Charme machen. Seien es traditionsreiche Modehäuser wie Faoro und das Cashmere House oder geschichtsträchtige Spezialitätengeschäfte wie Glattfelder mit seinem berühmten Caviar-Stübli oder die Metzgerei Hatecke mit ihrer eckig designten Salsiz.

Datum
30. Juli 2019
Text
Engadin St. Moritz Tourismus AG
Fotos
FILIP ZUAN, ROMANO SALIS