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Museum Engiadinais

St. Moritz

Das Engadiner Museum in St. Moritz ist ein Museum für alpine Lebens- und Wohnkultur vom 15. bis ins 19. Jahrhundert, das 1906 im Auftrag des Sammlers Riet Campell eigens für dessen Sammlung historischer Innenräume gebaut wurde. Herzstück des Museum Engiadinais mit seinen 21 Ausstellungsräumen bilden historische Interieurs aus fünf Jahrhunderten: getäfelte Stuben aus dem Engadin und den angrenzenden Regionen, ein Prunksaal aus dem Veltlin, eine herrschaftliche Küche und eine Schlafkammer. Die stimmungsvollen Räume vermitteln einen lebendigen Eindruck vergangener Lebenswelten. Die Geschichte(n) dazu erzählt der E-Guide auf Tablet (im Eintrittspreis inbegriffen).

Ferner zeigt das Museum ausgewählte Bestände aus Campells hochkarätiger Sammlung in originell inszenierten Schausammlungen. Den Beginn machen Truhen, Schatullen und Behältnisse aller Grössen sowie Uhrenhighlights.

Eine weitere Dauerausstellung widmet sich der Sprache der Engadiner: dem Rätoromanischen. Dieses war vor rund hundert Jahren stark vom Schwinden begriffen, weshalb sich engagierten Anhänger für deren Erhaltung einsetzten. Erst 1938 wurde das Rätoromanische in einer Volksabstimmung als vierte offizielle Landessprache anerkannt und nach wie vor ist die romanische Sprache mit ihren verschiedenen Idiomen quicklebendig. Im E-Guide können die Besucher verschiedenen Hörbeispielen lauschen.

Sonderausstellungen

„Piz Tambora – Das Engadin und die Klimakatastrophe“ (3. Juli 2021 bis 20. April 2022)

Ausstellung der Klasse 5G, Fach Geschichte, Academia Engiadina.
Die Auswirkungen des Ausbruchs des Tambora-Vulkans in Indonesien im Jahr 1815 waren bis ins Engadin zu spüren. Erfahren Sie auf eindrückliche Weise, was diese Katastrophe im Engadin auslöste und wie ein Vulkanausbruch, eine Klimakatastrophe und eine Hungersnot mit der gegenwärtigen Pandemie-Situation und mit der globalen Erderwärmung zusammenhängen.
Konzeption und Realisierung der Ausstellung durch die Academia Engiadina erfolgten auf Einladung des Engadiner Museums.

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„Von der Fallhaube zum Wetzsteinköcher – Preziosen aus der Sammlung Campell“ (bis 31. Dezember 2021)

Die neu geschaffenen Schausammlungen im Engadiner Museum erlauben eine Entdeckungsreise in die Fülle des materiellen Kulturerbes: reich bestickte Textilien, kostbarer Schmuck, handwerklich hochstehende Pfeifen und Tabakdosen, seltene Wanduhren, Keramikgeschirr, mit Schnitzereien verzierte Alltagsobjekte und vieles mehr. Zu sehen ist auch das kostbarste Objekt des Museums: eine Traversflöte des berühmten Instrumentenbauers Rippert in Paris aus der Zeit um 1695. Im Zentrum der Ausstellung steht aber die ästhetisch hochwertig inszenierte Präsentation von Tisch- und Bettwäsche sowie Bekleidung und Accessoires aus Engadiner Familien.

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„Vom Kleiekotzer zum Eichhörnchenkäfig" (bis 31. Dezember 2021)

Darstellungen von Tieren finden sich häufig in Wappen. Sie stehen meist symbolisch für positive Eigenschaften wie beispielsweise Stärke oder Tapferkeit. Erste Wappen entstanden zur Zeit der Kreuzzüge und waren auf dem Schild der Ritter abgebildet. Etliche der Bündner Familienwappen wurden in Zusammenhang mit Adelsverleihungen durch europäische Fürsten- oder Königshäuser vergeben. Neben den Möbeln präsentiert das Museum einige interessante Gegenstände, die mit Tieren zu tun haben — vom Hirschkopf bis zur Bärenfalle.

Flyer Museum Engiadinais 

Öffnungszeiten
Offen: ab 07.06.2021 bis 20.10.2021 
Montag 10.00 - 17.00 Uhr
Dienstag geschlossen
Mittwoch - Sonntag 10.00 - 17.00 Uhr
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