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Galleria Monica de Cardenas

Zuoz

Wir freuen uns, Sie zur Ausstellung der einflussreichen Künstler Alex Katz und Stephan Balkenhol einzuladen. In unterschiedlichen Medien befassen sich beide mit dem Motiv der menschlichen Figur im XXI Jahrhundert.

Alex Katz (1927* New York) zählt zu den prominentesten und einflussreichsten Malern unserer Zeit. Für das Jahr 2022 sind umfassende Retrospektiven im Guggenheim Museum in New York und im Nationalmuseum Thyssen-Bornemisza in Madrid vorgesehen. Schon seit den frühen 1960er Jahre entwickelte Katz eine äusserst eigene und innovative Bildsprache. Als er in der Nachfolge des amerikanischen Abstrakten Expressionismus und als Vorreiter der Pop Art in Erscheinung trat, gelang ihm eine ureigene Synthese zwischen Abstraktion und Figuration. Seine Bilder sind synthetisch, essentiell, leuchtend und direkt.

Wir werden neuere Gemälde, Zeichnungen und „Cartoons“ zeigen: diese letzteren sind grosse Umrisszeichnungen, die der Künstler dazu benutzt, seine Vorstudien mit Hilfe von winzigen Löchern und Kohlepulver auf die Leinwand zu übertragen, mit derselben Technik, die Renaissance-Maler dazu benutzten, die Umrisse ihrer Fresken auf die Wände zu übertragen.

Stephan Balkenhol (geb. 1957) gilt als wegweisend in der zeitgenössisch figurativen Skulptur und als einer der international renommiertesten Künstler Deutschlands. Balkenhols Skulpturen, die er mit dem Beitel aus mächtigen Holzstämmen herausarbeitet und farbig fasst, sind meist anonyme Figuren. Männer und Frauen, aber auch Tiere, die nichts von sich preisgeben, nichts erzählen, nichts repräsentieren. Es sind Einzelfiguren, auch Figurengruppen und als Relief gestaltete, skulpturale Bilder. Stephan Balkenhol, der seine Skulpturen gern an ungewöhnlichen Standorten im öffentlich urbanen Raum platziert, konterkariert die Tradition des Monuments, indem er selten Herrscher, Helden oder Denker ehrt, sondern meist das Durchschnittliche, Banale, Normale und Anonyme zeigt. Seine scheinbar unscheinbaren Gestalten, die keine Emotionen zur Schau stellen, bleiben seltsam abwesend, schwer greifbar, verrätzelt und fiktiv. Weder ist ihr Alter konkret schätzbar, noch ist eine benennbare gesellschaftliche Position abzulesen. Im Betrachten der Werke mischt sich Wiedererkennen mit Zweifel, angenehm Vertrautes mit beunruhigend Fremdem. Durch die weitgehende Rücknahme einer psychologisierenden Dimension sind Balkenhols Figuren immer auch ein Spiegel, der die Gefühle, Wünsche und Hoffnungen des Betrachters reflektieren kann. Balkenhol hatte seit 1983 weit über 100 Einzelausstellungen in bedeutenden Museen und Galerien auf der ganzen Welt sowie über 60 Kunst-am-Bau-Projekt, Ankäufe von ca. 30 internationale Museen, darunter das Hirschhorn Museum in Washington, die Tate Gallery in London, das MMK in Frankfurt und die Nationalgalerie in Berlin.

Wir werden neuere Arbeiten zeigen, darunter die imposante Skulptur Weibliche Herme: eine 230 cm hohe Büste, die er aus drei monumentalen Holzblöcken eines Baumstammes herausarbeitete; das Antlitz ist von geballter, wenn auch kontrollierter und anmutiger Energie und Ausstrahlung.

Öffnungszeiten
Offen: ab 18.12.2021 bis 16.04.2022 
Montag geschlossen
Dienstag - Samstag 11.00 - 19.00Uhr
Sonntag geschlossen
Lage
heute geöffnet