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Chesa Futura - Das Haus der Zukunft

Von urbanem Ambiente bis Schellen-Ursli-Charme

St. Moritz’ einzigartige Skyline beherbergt eine beeindruckende Anzahl architektonischer Perlen.

Wuchtige Steinmauern, tiefe Fensterfluchten, fantasiereiche Ornamente. Seit Jahrhunderten prägen die traditionsreichen Engadinerhäuser das Ortsbild von Dörfern wie Zuoz, Samedan oder La Punt. Sie stehen für Tradition und Altbewährtes. Ganz anders St. Moritz, das sich zum Schmelztiegel unterschiedlichster Baustile und Symbol der alpinen Industrialisierung entwickelt hat.

Dabei sorgt die heterogene Architektursilhouette, die so gar nichts mit dem lieblichen Schellen-Ursli-Ambiente seiner Nachbarn gemein haben will, immer wieder für Diskussionen. Dennoch ist die Mischung zwischen Nostalgie und Zeitgeist in jeder Gasse und an jeder Strassenecke spürbar und hat mittlerweile eine beachtliche Anzahl architektonischer Perlen auf gerade einmal 30 Quadratkilometern Fläche zutage gefördert.

Kulm Country Club
Chesa Futura - Das Haus der Zukunft

Allen voran das imposante Badrutt’s Palace Hotel, das mit seinem markanten Turm seit jeher die St. Moritzer Skyline prägt. Oder das Suvretta House, das etwas abseits des Ortskerns mitten in einer Parklandschaft wie ein Märchenschloss anmutet. Oder das Grand Hotel des Bains Kempinski, das bereits zur Zeit der Belle Époque Fürsten, Politiker und Künstler beherbergte.

Im krassen Kontrast zu diesen Traditionsbauten steht unter anderem das im Jahr 2004 fertiggestellte Meisterwerk «Chesa Futura» des britischen Architekten Lord Norman Foster. Das «Haus der Zukunft» verbindet modernste Architektur mit jahrhundertealten Bautechniken, indem etwa 250 000 Lärchenholzschindeln auf die gebauchte Hülle genagelt wurden. Beim Spaziergang um den St. Moritzersee sticht das Oscar-Niemeyer-Haus, das schweizweit einzige Gebäude des berühmten brasilianischen Architekten, ins Auge – oder das Parkhaus Serletta mit seiner Passerelle, die über den See ragt und einen weiteren urbanen Akzent setzt.

Nur einen Kilometer davon entfernt befinden sich das berühmte Kulm Hotel und der schiefe Turm, Wahrzeichen aus dem 12. Jahrhundert und Teil der 1890 ab-gebrochenen St. Mauritius-Kirche, dessen Neigung von 5,5 Grad bis heute eine der spektakulärsten Sehenswürdigkeiten von St. Moritz darstellt.

Datum
05. Dezember 2018
Text
Engadin St. Moritz Tourismus AG
Fotos
Engadin St. Moritz Tourismus AG